Was ist wo im Südharzgarten?

Es ist ja vielleicht nicht schlecht, wenn der geneigte Leser (*wink*) weiß, wovon geschrieben wird und wo genau wir gerade werkeln und buddeln.  Deshalb ein paar technische Daten und am Ende ein Geländeplan zum besseren Vorstellen des Ganzen.

Größe: rund 850 Quadratmeter

Länge und Breite: muss ich nachschauen/nachmessen

Das Gelände hat eine Nord-Süd-Ausrichtung und fällt von Nord nach Süd leicht ab – die südöstliche  Ecke hat bestimmt einen Höhenunterschied von zwei Metern. Das macht das ganze recht reizvoll. Dort ist die Vegetation sehr natürlich, es wird, wie auch auf der südlichen Wiese, nicht gemäht.

Boden: schwerster Lehmboden, das ist Fitness im Grünen! Der untere, südliche Teil, die zweite Reihe der Anlage, hat – wie ich mal beim Nachbarn sehen konnte, eher schwarzen, torfigen Boden. Warum der Unterschied? Auf dem nach Süden abfallenden Gelände standen in grauen Vorzeiten Meiler, in denen Holzkohle hergestellt wurde (ein im Harz von einigen Hobbyköhlern immer noch betriebene Tätigkeit – aber ich schweife ab…). Der obere, nördliche Hangteil  der Bungalowsiedling wurde mit eben diesem  fetten Lehmboden aufgeschüttet. Dort haben die Grundstückspächter nun schwer zu buddeln – dafür speichert der Boden jedoch viel besser das Wasser und ist – so hoffe ich – auch nahrhafter für Rosen & Co. Allerdings gibt es bei uns noch einiges zu tun, damit der Boden lockerer wird.

Nachbarn: Im Osten ist die Grundstücksgrenze der Bungalow-Siedlung, dahinter ein Bächlein und eine zweite “Datschen”-Anlage. Direkte Nachbarn gibt es im Süden und Westen. Alle sind ganz lieb, für Gartentipps, Schwätzchen und Schnäpschen zu haben.

Zur Verdeutlichung des Ganzen hier der momentane Gartenplan (klick für groß) – und Erklärung dazu. Nach und nach wird es auch ein paar Fotos geben.

grundstueck_groß

  • 1 = Carport und Holzlager (hier ist Norden)
  • 2 = Haus mit Terrasse
  • 3 = Garten/Gerätehaus, Kompostplatz
  • 4, 5, 6, 7 = Fichten, Lärchen, Tanne
  • 8 = Apfelbaum (Boskop)
  • 9 = ungemähte Wiese mit gemähtem Weg dazwischen
  • 10,11 = Forsythie, Hartriegel
  • 12 = Flieder,weiß
  • 13 = Hagebutten-Rose
  • 14 = Zierkirsche
  • 15 = Bauernjasmin
  • 16 = Apfelbaum (Sorte?)
  • 17 = Essigbaum

 

Beete:

  • A = Staudenbeet mit Rosen, Sommerblühern (war schon da, etwas erweitert, dient momentan als “Parkplatz” für umgesiedelte Stauden)
  • B = Schattenbeet (Funkien, Farne, Waldgeißbart, Astilbe – neu angelegt, aber im rechten Bereich noch nicht fertig)
  • C= Schattenbeete (Farn, Hortensien, Astilbe – neu angelegt)
  • D = Kräuter halbschattig, Liebstöckel, Schnittlauch, trockenes Stück neben der Fichte Schwertlilien – auch neu)
  • E = Terrassen-Staudenbeet (Rosen, Lavendel, Salbei, Wollziest. Buchs – auch neu, bis auf den Buchs, alles viel zu voll gepflanzt)
  • F = Beet mitten im Rasen (Rose Leonardo, Frauenmantel – war schon da, wird vergrößert zum richtigen Inselbeet)
  • G = “Waldbeet” unter der Lärche (halbschattig, trocken, neu gemacht, hier lag ein riesiger Haufen Totholz)
  • H = Hangbeet neben Treppe (Funkie, Farn, Gräser – auch neu, wird erweitert)
  • i = wildes Beet (selbstausgesamte Lupinen – waren schon da, nur Begrenzung mit Ästen gelegt)
  • K = Platz für späteren Nutzgarten
  • L = Kletterrose am Rosenbogen (war schon da)
  • ohne Buchstabe: Im Westen wird der Garten durch eine hohe Hecke (Fichte und weiter oben Fortsythia) begrenzt.

 

 

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